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Problemlöser aus Stuttgart Problemlöser aus Stuttgart

Robomotion ist Spezialist für den Einsatz von Robotern im Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinenbau.

Das 2004 von Dr. Andreas Wolf und Steffen Mayer gegründete Unternehmen ist als Dienstleister an der Schnittstelle von Maschinenbau und Robotertechnologie tätig und überträgt die Roboteranwendungen aus der Automobilindustrie auf andere Branchen. Dank Robomotion können Maschinen beispielsweise unterschiedliche Verpackungsgrößen abfüllen – auch ohne lange Umrüstzeiten.

Erste Kontaktaufnahme
Der erste Kontakt kommt über den Produktionsleiter von Fischer zustande, der das Stuttgarter Unternehmen besucht und auslotet, welche gemeinsamen Projekte man angehen könnte. Der nächste Besuch findet bei Fischer in Waldachtal statt, wo sich die Gründer das Werk anschauen und den Unternehmenschef persönlich kennen lernen. Für 2008 sind weitere Termine und gegenseitige Besuche geplant. Dr. Andreas Wolf sieht die Chancen dieser Patenschaft: „Wir können gemeinsam etwas entwickeln, vielleicht sogar etwas Patentfähiges“. Beim dritten Kontakt bringen die Mitarbeiter von Fischer erste Daten und Musterteile mit – jetzt geht es für Robomotion darum, eine Maschine zu konzipieren.

Die konkrete Unterstützung
Neben dem konkreten Projekt gibt es Querschnittsthemen, bei denen Fischer weiterhelfen kann. Zum Beispiel beim Thema Patente: Fischer hat einen eigenen Patentanwalt, mit dem sich die Robomotion-Gründer zusammen setzen. „Dieser Anwalt kann uns unabhängig beraten. Ihm geht es nicht darum, mit einer Patentanmeldung sofort Geld zu verdienen. Das ist für uns sehr, sehr wertvoll“, erklärt Wolf. Weitere Themen, bei denen sie von Fischers Erfahrung profitieren: Verwaltung, Unternehmensführung aber auch Marketing und Außenauftritt. „Eben all die Themen, bei denen wir uns keine eigene Abteilung leisten können“, so Wolf.

Hilfreich: Eine ähnliche Firmenphilosophie
Robomotion baut mit möglichst einfachen Mitteln möglichst effiziente Roboter. Fischer setzt ebenfalls auf das Prinzip Vereinfachung. „Grundsätzlich könnte Fischer unsere Technik einsetzen“, erzählt Wolf. „Wir sehen viele Anwendungsbereiche, bei denen unsere Technik Kosten sparen und mehr Flexibilität bringen könnte.“ Allerdings ist Fischer nicht der klassische Kunde – das wären eher die Lieferanten, die Fischer mit ihren Maschinen beliefern. Was Pate und Patenunternehmen nicht daran hindert, ein gemeinsames Projekt zu verfolgen (siehe oben).

Planung für die nächsten anderthalb Jahre
„Viele unserer potentiellen Kunden beliefern Fischer“, weiß Wolf, „und Klaus Fischer selbst ist enorm gut vernetzt.“ Das möchte er noch weiter nutzen und ausbauen, zum Beispiel Vorträge halten oder bei bestimmten Veranstaltungen präsent sein. Auch von Fischers Unternehmererfahrung erhofft er sich weiteren Gewinn. „Normalerweise bekommt man zu solchen Informationen ja überhaupt keinen Zugang“, sagt Wolf. Außerdem soll natürlich das gemeinsame Projekt in die Realität umgesetzt werden. „So wie sich das bisher anhört, haben wir die Chance, etwas wirklich Innovatives zu machen, etwas, das es bisher nicht am Markt gibt“, sagt Wolf. Von diesem Projekt würde dann nicht nur Fischer profitieren. Wolf: „Es gibt noch mehr Firmen, die Kleinteile verpacken.“

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