Kuratorium

„Man muss auch selber etwas geben“ „Man muss auch selber etwas geben“

Die ICUnet.AG bietet interkulturelle Dienstleistungen für Unternehmen.

Sie hilft bei der Potentialanalyse und der Personalauswahl, bietet Training und Coaching und berät bei allen Themen rund um Expatriates. Gegründet wurde die ICUnet.AG 2001 von Dr. Fritz Audebert. Über 40 feste und 180 freie Mitarbeiter trainieren pro Jahr 4.000 Fach- und Führungskräfte für 60 Länder und 18 Sprachen Die ICUnet.AG ist Marktführer für interkulturelle Dienstleistungen in Deutschland.

Patenunternehmen mit Erfahrung
Fritz Audebert ist einer der ersten, der eine Patenschaft mit einem Kuratoriumsmitglied gewinnt. Sein erster Gedanke als er davon erfährt: „Eine geniale Idee.“ Denn die größten Erfolge der ICUnet.AG kamen in der Vergangenheit oft durch die Unterstützung erfahrener, älterer Mentoren zustande. Auf der anderen Seite ist Audebert für zwei kleinere Unternehmen Pate und weiß, worauf es ankommt: „Man muss selber etwas geben. Sonst hat der Mentor nichts davon – und dann funktioniert es nicht so gut.“

Die Erwartungen an den Paten
Audebert wünscht sich einen Berater, der ihn versteht und vergleichbare Situationen kennt, gerade beim Thema Finanzierung. Graf von Faber-Castell enttäuscht diese Erwartungen nicht. Audebert: „Wir haben über moderne Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert, Börsengang, die Hereinnahme von anderen Gesellschaftern und Mezzanin-Finanzierung. Graf von Faber-Castell hat in diesem Bereich als Investmentbanker viele Erfahrungen gesammelt – auch wenn bei seinen Projekten immer ein paar Nullen mehr dran waren.“

Der Kontakt
Im Herbst 2006 fahren Audebert und seine Vorstandskollegin nach Nürnberg und stellen ihr Unternehmen vor. Graf von Faber-Castell macht sie mit der Leiterin seiner Human-Ressource-Abteilung, Martina Szautner, bekannt, die den Kontakt hält und kurze Zeit später die ICUnet.AG in Passau besucht. Anlässlich von Dreharbeiten für den Deutschen Gründerpreis trifft sich Audebert im Frühjahr 2007 erneut mit Graf von Faber-Castell, unterhält sich dort zweieinhalb Stunden intensiv mit dem Firmenchef – nur unterbrochen von den Regieanweisungen des Fernsehteams. Neben den üblichen, strategischen Fragen reden sie auch über Holz, dem Rohmaterial der Bleistifte. „Ich bin Forstwirt und konnte auf diese Art ein klein wenig zurückgeben“, erzählt Audebert. Dazu kommt etwas Beratung beim interkulturellen Thema – Mentoring darf eben keine Einbahnstraße sein.

Die konkrete Unterstützung
„Die Patenschaft mit Graf von Faber-Castell verläuft vorbildlich“, sagt Audebert. Und meint damit nicht nur, dass der Stifthersteller bald zum Kundenstamm der ICUnet.AG gehört. Viel wichtiger sind die strategischen Gespräche: „Wie wollen wir unser Wachstum personaltechnisch abbilden? Das Ergebnis unserer Frage-Antwort-Runden war dann: ein Partnerschaftsmodell, wie es zum Beispiel Beratungsfirmen haben.“ Eine weitere konkrete Zusammenarbeit kommt zum NICUlaus 2007 zustande. Die ICUnet.AG verschickt wie in jedem Jahr ein interkulturelles Präsent an Freunde und Geschäftspartner. 2007 ist es ein „Holzbuch“ über den Rohstoff Holz und die internationale Kulturgeschichte des Baumes. Ein Geleitwort des Grafen von Faber-Castell und Stifte aus seinem Sortiment begleiten dieses außergewöhnliche Präsent. Gleichzeitig unterstützt die ICUnet.AG damit die Graf von Faber-Castell Kinderfonds Stiftung.

Bilanz der vergangenen anderthalb Jahre
Stünde er nochmals am Anfang, würde Audebert die Patenschaft noch intensiver pflegen. „Das muss von mir ausgehen“, sagt er. „Es ist eine Ehre, einen Paten zu haben!“ Deshalb sollte man beispielsweise versuchen, seinem Mentor etwa alle drei Monate einen maximal zweiseitigen Bericht über die Unternehmensentwicklung zu schicken und ein, zwei Fragen anzuhängen. „Schön wäre es außerdem, wenn man zwei Mal im Jahr ein Treffen einrichten kann“, meint Audebert. „Dann kommt man richtig voran!“

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