Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell ist geschäftsführender Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender der Faber-Castell-Unternehmensgruppe.
Er studierte Jura in Zürich und arbeitete im Anschluss daran als Investmentbanker in London und New York. Seit 1978 leitet er das Familienunternehmen. In den vergangenen 30 Jahren gründete er eine Reihe von Auslandsniederlassungen, setzte eine konsequente, strategische Neuausrichtung des Marken- und Erscheinungsbildes durch und machte sich für globale Unternehmenswerte stark, insbesondere in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen und Umweltschutz.
Beweggründe für die Übernahme des Patenamtes
Graf von Faber-Castell ist sofort bereit, die Patenschaft für ICU.net zu übernehmen. Denn: „Unternehmerischer Nachwuchs ist für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Deutschland von ganz zentraler Bedeutung“, so Graf von Faber-Castell. „Existenzgründer sorgen für Innovationen und schaffen Arbeitsplätze für morgen“. Vor diesem Hintergrund steht er gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Die konkrete Unterstützung
Gesundes Wachstum, weitere Expansion, neue Standorte – über diese Dinge wird intensiv diskutiert. Oft ist es nur eine Meinung, eine Erfahrung, die Graf von Faber-Castell weitergibt, die den ICU.net-Geschäftsführern bei der Entscheidungsfindung weiterhilft. Hilfreich für die Patenschaft ist auch, dass inhaltliche Verbindungen zwischen den beiden Unternehmen geknüpft werden können. Die ICU.net AG wird Faber-Castell im interkulturellen Bereich und bei der Entsendung von Expatriates beraten. Fachlich gibt es also Ansatzpunkte; der regelmäßige Kontakt ist deshalb einfacher zu halten und wird von beiden Seiten gesucht.
Womit ICU.net beeindruckt
„Das ist ein besonders dynamisches Unternehmen“, sagt Martina Szautner, die Leiterin der Human-Ressource-Abteilung bei Faber-Castell. „Wenn man in den Büroräumen in der Passauer Altstadt zu Besuch ist, merkt man gleich: Da ist Unternehmergeist und Begeisterung – und das ist wichtig!“. Denn der Markt für interkulturelle Beratung ist heiß umkämpft.
Tipp für andere Patenunternehmen
Graf von Faber-Castell ist viel unterwegs und hat einen so vollen Terminkalender, dass es manchmal etwas länger dauern kann, bis man einen Termin bekommt. Zum Glück hat Gründer Audebert keine Berührungsängste. „Andere Unternehmer würden sich vielleicht Sorgen machen, dass sie die Zeit ihres Paten unnötig in Anspruch nehmen – und deshalb darauf verzichten, sich mit ihren Fragen an ihn zu wenden. Aber diese Hemmschwelle ist wirklich nicht nötig“, sagt Szautner. Das Patenunternehmen sollte die Möglichkeiten, die dieses Programm bietet, also ernst nehmen und regelmäßig den Austausch suchen – auch ohne konkrete Fragen.
Bilanz
„Insgesamt ein Glücksgriff“, urteilt Szautner. Für die internationale Ausrichtung Faber-Castells ist der Kontakt zu ICU.net ein echter Gewinn. „Ich hätte dieses Unternehmen sonst wahrscheinlich gar nicht kennen gelernt“, so Szautner. „Aber so werden wir diese Verbindung sicher noch über viele Jahre aufrechterhalten“.
