Blick hinter die Kulissen
Hier gibt es regelmäßig einen Blick hinter die Kulissen von Unternehmen. Und das in Wort und Bild: Ab sofort erzählen erfolgreiche Unternehmer und Unternehmerinnen auch vor der Kamera, was sie antreibt und bewegt.
Meine Idee – Dein Laden
Mit Franchise haben Unternehmen die Möglichkeit, schnell und ohne großen Kapitaleinsatz zu wachsen. Voraussetzung ist ein gutes und markterprobtes Geschäftskonzept, das sich auf andere Standorte übertragen lässt. Wichtig für den Erfolg sind zudem die richtigen Partner. Auch das Kochhaus will mit Franchise wachsen.
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Ich hab da eine Idee!
Sich als kleines oder mittleres Unternehmen gegen die Großen behaupten: Das geht, wenn man eine gute Idee hat – und sie durch ein Patent schützen lässt. Dass sich Unternehmen damit einen wertvollen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz sichern können, zeigt das Beispiel der Webo Werkzeugbau Oberschwaben GmbH, 2011 Finalist des Deutschen Gründerpreises in der Kategorie „StartUp“. Allerdings kosten Patente auch eine Menge Geld. In manchen Fällen reicht daher auch ein „Patent light“: das Gebrauchsmuster.
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Insolvenz als Chance
Insolvent – das ist für viele gleichbedeutend mit aus, Ende, vorbei. Dass es auch anders geht, hat Dr. Gerhard Köhler, Vorstandsvorsitzender der Orwo Net AG und Finalist beim Deutschen Gründerpreis 2011 in der Kategorie Aufsteiger, bewiesen: Er hat aus einem kriselnden Unternehmen in nur sechs Jahren eines der führenden Fotogroßlabore des Landes gemacht. Das Beispiel zeigt: Eine Insolvenz kann auch die Chance für einen Neuanfang sein – wenn man es richtig angeht und rechtzeitig handelt.
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Raus aus dem Elfenbeinturm
Nicht viele Wissenschaftler wagen den Schritt ins Unternehmertum. Dabei haben Innovationen in der Forschung oft auch Marktpotenzial. Doch betriebswirtschaftliches Denken ist Wissenschaftlern oft fremd. An Hochschulen gibt es daher zunehmend mehr gezielte Angebote für Gründer aus der Forschung. Zahlreiche Förderprogramme bieten zudem finanzielle Unterstützung. Wie erfolgreich der Sprung ins Unternehmertum sein kann, zeigt die Erfolgsgeschichte von Saskia Biskup. Die Genforscherin führt heute ein aufstrebendes Unternehmen.
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„Wir brauchen die Besten!“
Dezember 2010 – Erfolgreiche Frauen machen sich meist keine Gedanken um die ganze Mann-Frau-Thematik. Sie machen einfach.
Manchmal hilft der Blick in die Vergangenheit, bereits Erreichtes schätzen zu lernen: Es ist gerade einmal 90 Jahre her, dass den Frauen in Deutschland erlaubt wurde, wählen zu gehen. Unsere Urgroßmütter waren, zumindest was das Wahlrecht betrifft, bis dahin Bürger zweiter Klasse. Vieles erscheint seitdem selbstverständlich und niemand bezweifelt heutzutage, dass Frauen genauso kompetent sind wie Männer. Und obwohl sich dieses Wissen bislang nicht in gleichen Gehältern oder in dem entsprechenden Anteil an Führungspositionen niedergeschlagen hat, stimmen folgende Entwicklungen optimistisch:
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Pioniere gesucht!
Oktober 2010 – In Deutschland gibt es zu wenig Hightech-Gründungen. Das sagt nicht nur der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. Das sagen auch Politiker, Professoren und Venture-Capital-Experten. Zu wenig Kapital für Gründer ist dabei nur eine Facette des Problems.
Sie heißen Nanion Technologies, Attocube Systems oder Antisense Pharma. Die Preisträger des Deutschen Gründerpreises der Jahre 2009, 2008 und 2004 sind in der Welt von Nano-, Mikro- und Biotech zuhause und haben sich mit ihren Unternehmen höchst erfolgreich am Markt etabliert. Das einzige Problem. Es gibt zu wenige von ihnen. Viel zu wenige.
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Fehlermanagement
August 2010 – „Wenn Du nicht irrst, kommst Du nicht zu Verstand“
Dieses Goethe-Zitat sollte in jedem Unternehmen am schwarzen Brett hängen und der Start für eine neue Fehlerkultur in der Firma sein. Denn klar ist: Fehler lassen sich nie ganz vermeiden.
Fehler? Machen wir nicht! Egal ob bei der Loveparade in Duisburg, dem Einsturz des Stadtarchivs in Köln oder den unendlichen Kostensteigerungen öffentlicher Bauten wie der Hamburger Elbphilharmonie: Schuld sind immer die anderen. „Menschen stecken eine Menge Energie in den Versuch, Fehler zu vertuschen“, sagt Professor Dr. Michael Frese von der Leuphana Universität in Lüneburg. Der Wissenschaftler beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Fehlerkultur in Unternehmen. Die wichtigste Erkenntnis seiner Forschung: „Fehler lassen sich nie ganz vermeiden, sie passieren! Man muss lernen, mit ihnen umzugehen.“
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Krise? Welche Krise?
Juni 2010 – Was junge Unternehmen aus dem schwierigen Jahr 2009 gelernt haben – und wie sie sich für die Zukunft wappnen
Nach vier positiven Quartalen in Folge scheinen die Unternehmen in Deutschland die Wirtschaftskrise einigermaßen glimpflich überstanden zu haben. Der Deutsche Gründerpreis wollte es genauer wissen und hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa beauftragt nachzufragen – vor allem bei jungen, erst vor kurzem gegründeten Unternehmen.
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Vom Old-Boys-Club zur Corporate Governance
April 2010 – Die Welt der Aufsichts- und Beiräte ändert sich. Immer mehr mittelständische Unternehmen lassen ihre Arbeit von Beiräten kontrollieren – obwohl sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind.
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