HumanOptics AG

Weltweit werden jährlich über 11 Millionen Menschen am Grauen Star operiert, Tendenz steigend. Die Operation, die ambulant durchgeführt wird, ist schon heute der häufigste chirurgische Eingriff. Ohne eine entsprechende Behandlung führt der Graue Star zur Erblindung. Bei der bisherig angewandten konventionellen Behandlung der Augenerkrankung wird dem Patienten eine Kunstlinse eingesetzt, mit der er nach dem Eingriff wieder besser in der Ferne sehen kann. Im Nahbereich muss der Patient jedoch weiterhin eine Brille tragen. Diese Brille überflüssig zu machen, ist das Ziel der HumanOptics AG.

HumanOptics AG

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www.humanoptics.com

Implantierbare Linsen für eine optimale Sehkraft

Das in Erlangen ansässige Unternehmen wurde 1999 durch Karl Klamann und Professor Khalil Hanna gegründet. Kernprodukt des Unternehmen ist seit Herbst 2001 eine implantierbare Linse, die durch Akkommodation Gegenstände in unterschiedlicher Entfernung auf der Netzhaut scharf abbilden kann und zusätzliche Sehhilfen damit ersetzt und überflüssig macht. Nach der ersten erfolgreichen Implantation an der Augenklinik in Erlangen im Juni 2000 wurde die Intraokularlinse inzwischen weltweit bereits 1.000 Mal eingesetzt. Die meisten Patienten können hinterher wieder genauso gut sehen wie mit ihrer natürlichen Linse. Das Implantat ist genauso beweglich wie die natürliche Linse des menschlichen Auges. Die Intraokularlinsen, die bei Operationen des Grauen Stars eingesetzt werden, werden durch Sonderanfertigungen für Kurz- oder Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung ergänzt.

Firmendaten

HumanOptics beschäftigt in Deutschland und Frankreich 70 Mitarbeiter und hat im Jahr 2.000 einen Umsatz von 2,3 Mio € erwirtschaftet. Im Jahr 2000 war das Unternehmen Sieger des StartUp-Wettbewerbs in Mittelfranken.

Hauptziel des Unternehmens ist die Expansion auf dem amerikanischen und asiatischen Markt.