Mykita GmbH

„Wir machen Brillen mit präzisen, klaren Formen, perfektem Sitz und sehr guter Verarbeitung“, sagt Moritz Krüger von der Berliner Mykita GmbH. Das Erkennungsmerkmal der mehrfach preisgekrönten Fassungen: Ein patentiertes Scharnier ohne Schrauben.

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„Unsere Entwürfe entstehen nicht im Elfenbeinturm. Dahinter steht ein erfahrenes Designteam, das auch die Ideen und das Feedback der Mitarbeiter berücksichtigt.“ Das Ergebnis sind schlichte, sehr moderne Designs, die sich harmonisch in das Gesicht einfügen und lange tragbar sind. „Einige Modelle haben wir schon seit fünf Jahren im Programm“, so Krüger – in der schnelllebigen Modewelt ist das eine Ewigkeit. Die begehrten Gestelle gefallen nicht nur Stars wie Brad Pitt, Tom Cruise oder Sarah Jessica Parker, sondern allen Brillenträgern mit Stil und Sinn für Qualität.

Produziert wird in einer eigenen Manufaktur in Berlin-Mitte. „Als wir vor sechs Jahren angefangen haben, gab es keinen Hersteller, der unsere Entwürfe umsetzen konnte. Deshalb haben wir eine eigene Produktion aufgebaut“, erzählt der 30-Jährige. Gestartet ist das vierköpfige Gründungsteam mit einer kleinen 20-teiligen Kollektion. Inzwischen verkauft Mykita mehr als 100.000 Gestelle pro Jahr, vor allem in den USA, Deutschland und Frankreich. „Am schwierigsten war es, hochkarätige Vertriebsmitarbeiter zu finden, die uns glaubwürdig repräsentieren und verantwortlich mit den Kunden umgehen.“ Die zwischen 280 und 700 Euro teuren Modelle findet man derzeit in rund 2.500 Verkaufsstellen weltweit – nicht nur bei exklusiven Optikern, sondern auch in Luxus-Kaufhäusern wie Bergdorf Goodman oder Barneys. Außerdem haben die Berliner fünf Flagship-Stores in Metropolen wie Paris oder Wien eröffnet. Weitere Shops sind geplant, zudem sollen die asiatischen, südamerikanischen und osteuropäischen Märkte besser erschlossen werden.

Mykita GmbH

Xenia Deger
T (030) 20 45 66-33

x.deger@mykita.com
www.mykita.com

„Wir machen nicht nur einen Entwurf, der dann irgendwo in Asien produziert wird, sondern wir sehen Mykita ganzheitlich: Egal ob PR, Marketing oder Produktion, bei uns wird alles im eigenen Haus und mit demselben Qualitätsanspruch gemacht“, erklärt Moritz Krüger. Suche nach Perfektion, Teamwork und Begeisterung für das Produkt sind die Zutaten des ganz besonderen Mykita-Lebensgefühls der 141 Mitarbeiter. „Wir produzieren bewusst in Deutschland, das hat auch etwas mit Ethik und Sozialstandards zu tun.“ Der faire Umgang miteinander hat sich gerade im Krisenjahr 2009 voll ausgezahlt. „Andere machen aufwändige Kampagnen, wir sind authentisch. Wir verkörpern die Werte, die anderen fehlen.“

Mykitas Nominierung für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger ist für Moritz Krüger eine Bestätigung dieses ganzheitlichen Ansatzes. „Damit wird anerkannt, dass bei uns an allen Stellen im Unternehmen ein hoher Qualitätsanspruch gelebt wird“, sagt der Gründer. „Das schweißt die Mitarbeiter noch enger zusammen und ist ein Motivationsschub für das Team. Die Beratung von Porsche Consulting wird bestimmt sehr interessant. Bei uns ist ja sehr viel autodidaktisch erarbeitet, jetzt sind wir gespannt auf die Analyse der Profis.“

Die Brillenmanufaktur Mykita GmbH wurde von der Jury des Deutschen Gründerpreises nominiert, weil „es das Gründerteam geschafft hat, aus einer kleinen Brillenmanufaktur in Berlin die ganze Welt und besonders Hollywood für seine handgemachten Brillen zu begeistern. Mit einer konsequenten Marketingstrategie, die auf Qualität und Empfehlungen setzt, konnte das Unternehmen binnen kurzer Zeit eine eigene Marke aufbauen und etablieren. Durch das Patent auf die einzigartige Stecktechnik und Gelenktechnologie der Brillen hat sich die Mykita GmbH ihre Unabhängigkeit auf dem gesamten Brillenmarkt gesichert.“