Nachhaltig für das Klima

Umwelt- und Klimaschutz sind für die Viessmann Group viel mehr als nur ein aktueller Trend. „Wir beschäftigen uns seit Jahrzehnten intensiv mit diesem Thema. Nicht nur unsere Produkte sparen Energie und schonen die Umwelt. Im gesamten Unternehmen wird Wert auf höchstmögliche Ressourceneffizienz und Umweltschonung gelegt“, betont Dr. Martin Viessmann.

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Die Viessmann Group bietet als technologischer Impulsgeber und Schrittmacher der Branche ein Komplettprogramm heiztechnischer Systeme für alle Energieträger und Anwendungsbereiche, die den Fortschritt entscheidend mitbestimmen.

Viessmann zählt zu den Großen der Branche in Europa. Diesen internationalen Erfolg verdankt das Familienunternehmen vor allem dem Mann, der in der dritten Generation für die Geschicke der Gruppe verantwortlich ist. Dr. Martin Viessmann hat aus einem auf dem deutschen Markt erfolgreichen Heizungshersteller ein international führendes Unternehmen gemacht. „Der Erfolg außerhalb Deutschlands festigt unsere Marktstellung und gewährleistet Wachstum auch in der Zukunft. Gleichzeitig sichern wir damit die heimischen Arbeitsplätze“, so Viessmann. Mit 22 Gesellschaften für Produktion in 10 Ländern, Vertriebsaktivitäten in 74 Ländern mit 32 eigenen Gesellschaften sowie weltweit 120 Verkaufsniederlassungen ist Viessmann weltweit aufgestellt. 56 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Ausland.

Viessmann ist eine starke Marke. Das charakteristische Logo mit den beiden übereinandergestellten „s“ hat einen hohen Bekanntheitsgrad, auch international. Das ist nicht zuletzt Ergebnis des Engagements des Unternehmens im Wintersport, das zu einer unübersehbaren Präsenz in den Medien geführt hat. Seit Anfang der 90er Jahre ist das Unternehmen als Sponsor bei allen wichtigen Wintersport-Veranstaltungen vertreten und fördert Einzelsportler, Nationalmannschaften und Trainer. Dazu gehören auch die Unterstützung der Jugendarbeit im Sport sowie die Förderung von Nachwuchstalenten. 

Trotz seines internationalen Erfolgs ist Viessmann ein Familienunternehmen geblieben. Mit seinen organisch gewachsenen Strukturen nimmt es in einem von Konzernen geprägten Markt eine Sonderrolle ein. „Unsere Stärke liegt in den im Unternehmen gelebten Werten, das heißt in unserer Unternehmenskultur. Unsere Belegschaft identifiziert sich stark mit dem Unternehmen und ist hoch motiviert“, sagt Viessmann. Mittlerweile arbeiten weltweit 9.400 Männer und Frauen für Viessmann – davon etwa 4.000 im nordhessischen Hauptwerk, „in unserer Fabrik des 21. Jahrhunderts“, wie Viessmann betont.

Tatsächlich ist am Stammsitz der Firma in Allendorf (Eder) eine Produktionsstätte entstanden, die bei laufendem Betrieb unter Gesichtspunkten der Arbeits-, Material- und Energieeffizienz völlig neu aufgebaut wurde. Zudem entstand eine neue Energiezentrale, die neben effizienter Brennwerttechnik und Kraft-Wärme-Kopplung vor allem auch erneuerbare Energien einsetzt. Dabei spielt Biomasse aus eigener nachhaltiger Erzeugung – sowohl als Holzhackschnitzel als auch in Form von Biogas – eine zentrale Rolle. Aktuell wird damit die Hälfte des Wärmebedarfs abgedeckt.

„Wir verbrauchen jetzt 40 Prozent weniger fossile Energie, haben die CO2-Emissionen um ein Drittel vermindert und die Arbeits- sowie Materialeffizienz deutlich erhöht. Unsere Recyclingquote beträgt heute 99 Prozent,“ betont Viessmann. „So sichern wir nicht nur den Standort, sondern treten vor allem auch den Beweis an, dass es mit unseren marktverfügbaren Technologien schon heute möglich ist, die für 2020 formulierten energiepolitischen Ziele der Bundesregierung – 20 Prozent mehr Energieeffizienz, 20 Prozent Anteil erneuerbarer Energien, 30 Prozent weniger CO2 – zu erreichen“.

Mit dem strategischen Nachhaltigkeitsprojekt, das die Bezeichnung „Effizienz Plus“ trägt, gibt Viessmann ein „best practice“-Beispiel für die gesamte Branche und darüber hinaus. „Wir möchten mit „Effizienz Plus“ andere Unternehmen motivieren, unseren Weg ebenfalls zu gehen“, sagt Viessmann. Auch deshalb bietet die firmeneigene Akademie Foren, Seminare und Schulungen an, in denen Heizungsfachleute, die Kunden der Viessmann Group, stets aktuell über neue Technologien und Innovationen informiert werden. Mehr als 90.000 Teilnehmer jährlich besuchen weltweit die Veranstaltungen der Viessmann Akademie.

Dr. Martin Viessmann ist sich seiner Verantwortung als Unternehmer bewusst. Im ländlich strukturierten Ederbergland bietet Viessmann als größter Arbeitgeber sichere Arbeitsplätze. Auch dazu leistet das strategische Nachhaltigkeitsprojekt „Effizienz Plus“ einen wesentlichen Beitrag.

Flache und flexible Entscheidungs- und Arbeitshierarchien wie auch das Arbeiten im Teams fördern das Engagement der Mitarbeiter, auf deren Erfindungsreichtum und Erfahrung Viessmann setzt. 57.000 gute Ideen haben die Mitarbeiter im letzten Jahr in den kontinuierlichen Verbesserungsprozess des Unternehmens eingebracht. Das ist auch im Vergleich zu anderen deutschen Industrieunternehmen ein Spitzenwert. „Dieses Engagement ist für uns außerordentlich wichtig, denn niemand weiß besser als die Mitarbeiter, wo die Verbesserungspotenziale liegen und wie sie ausgeschöpft werden können“ sagt der Unternehmenschef.

Dr. Martin Viessmann ist 1979 ins väterliche Unternehmen eingetreten. Seit 1989 ist er Geschäftsführer. Bereits als Schüler hatte er in der Firma gearbeitet und in der Lehrwerkstatt Feilen und Schweißen gelernt. Als Familienunternehmer geht es dem Vater von zwei im Studium befindlichen Kindern nicht um kurzfristige Erfolge, sondern darum, das Unternehmen erfolgreich in die nächste Generation zu führen. Nachhaltiges Wirtschaften ist für ihn Teil seines unternehmerischen Selbstverständnisses. Um die Zukunft der Unternehmensgruppe sorgt Viessmann sich nicht. „Wir haben Ökonomie, Ökologie und soziale Verantwortung in Einklang gebracht. Gleichzeitig haben wir die Voraussetzungen für Wachstum in der Zukunft geschaffen. Deshalb“, so Dr. Martin Viessmann, „kann ich mir schon heute gut vorstellen, die Verantwortung eines Tages in die Hände der nachfolgenden Generation zu geben“.

Der engagierte Unternehmer Viessmann bekleidet viele Ehrenämter und ist für seinen Einsatz für Klimaschutz und Energieeffizienz bereits ausgezeichnet worden. „Die Verleihung des Deutschen Gründerpreises hat mich sehr gefreut. Ich bin gerne Unternehmer, und ich bin fest davon überzeugt, dass man Herausforderungen am besten begegnet, wenn man sie als Chancen begreift.“

Viessmann Werke GmbH & Co KG

Jörg Schmidt
T  (06452) 70-1569

smdj@viessmann.com
www.viessmann.com

Die Jury des Deutschen Gründerpreises ehrt Martin Viessmann „für seine herausragende unternehmerische Leistung. Er entwickelte das Unternehmen, das 1917 als Schlosserei im bayerischen Hof gegründet wurde, in dritter Generation zu einem global agierenden Unternehmen. Als einziges Familienunternehmen gehört Viessmann heute zu den drei europaweit führenden Herstellern von Heiztechniksystemen. Er hat es geschafft, unter einer einzigen Marke heute das breiteste Spektrum an Heizungen anzubieten – in den verschiedensten Größenordnungen, für alle Energieträger. Viessmann schuf eine Unternehmenskultur, die auf den Grundsätzen der Nachhaltigkeit basiert. Das Unternehmen bekennt sich zu seiner ökonomischen, ökologischen sowie sozialen Verantwortung. Besonderes Augenmerk wird auf die Umweltverträglichkeit aller Prozesse, die Ressourceneffizienz und die Förderung des Einsatzes erneuerbarer Energien gelegt. Durch seine konsequente Fokussierung auf organisches Wachstum hat er eine starke Unternehmenskultur aufgebaut, in der sich die Mitarbeiter mit allen Entscheidungen des Unternehmens identifizieren. Vorbildlich ist das gesellschaftliche Engagement von Viessmann, der sich nicht nur als Sportsponsor engagiert, sondern auch gezielt soziale Projekte, Kultur und Wissenschaft fördert.“