Spielgewinner

Roccat GmbH, Nominiert für den Deutschen Gründerpreis 2016 in der Kategorie Aufsteiger

Wahre Gamer schwören auf die individuell konfigurierbaren Mäuse, Tastaturen und Kopfhörer von Roccat. Die Expertenjury des Deutschen Gründerpreises war begeistert von den innovativen Produkten, die Branchenstandards neu definieren. Damit holten sich die Hamburger die Nominierung für den Deutschen Gründerpreis 2016 in der Kategorie Aufsteiger. 

Das Unternehmen im Überblick

Gründungsjahr 2007
Die Gründer René Korte
Startkapital 300.000 Euro
Umsatz 2015 „im zweistelligen Millionenbereich“
Mitarbeiter 110

Computergaming ist schon lange kein Spiel mehr, sondern ein milliardenschwerer Markt. Profiturniere füllen riesige Hallen, die Stars verdienen Millionen. „Die Qualität der Hardware entscheidet über den Sieg, beispielsweise wie präzise der Mauszeiger ein einzelnes Pixel trifft“, erklärt Roccat-Gründer René Korte. Der 42-jährige Unternehmer weiß genau, was Gamer brauchen, schließlich hat er sich als Profispieler sein Studium finanziert und anschließend in der Branche gearbeitet. „Ich persönlich war nie wirklich zufrieden mit den Produkten.“ Seine Idee: Individuell anpassbare Mäuse, Tastaturen und Headsets, denn jeder Gamer hat andere Vorlieben bei der Anordnung von Tasten und Knöpfen. 

Wir sind alle selber Gamer und machen nur Produkte, hinter denen wir stehen.

René Korte

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Der in der Szene bestens vernetzte Gründer ließ seine Kontakte spielen und brachte 2007 seine erste Maus auf den Markt. „Erst hatten wir Lieferschwierigkeiten, dann Qualitätsprobleme, beispielsweise brach ständig das Scrollrad.“ Ein Mitarbeiter flog nach China und testete höchstpersönlich per Hand 60.000 Mäuse. Das engagierte Team hielt in endlosen Telefonaten genervte Kunden bei der Stange. „Seitdem machen wir alle kritischen Prozesse wie Engineering, Kreativprozesse oder Kundenservice inhouse.“ Kaum hatten sich die Wogen geglättet, wurde das junge Unternehmen von der Finanzkrise durchgeschüttelt. „Aus dem Fernsehen habe ich erfahren, dass meine Bank pleite war.“ Doch der ehemalige Leistungssportler Korte biss sich durch. „Ich bin ein Wettkampftyp und wollte es unbedingt schaffen.“ Heute sind die Kinderkrankheiten besiegt. Fans aus der ganzen Welt schätzen die hervorragende Qualität von Mäusen, Tastaturen und Headsets, die mit viel Liebe zum Detail entwickelt werden. Jedes Jahr bringen die rund 110 Mitarbeiter etwa zehn bis 15 neue Produkte auf den Markt, bei denen Gamer aus der ganzen Welt leuchtende Augen bekommen. „Wir konnten aus eigener Kraft organisch wachsen.“ Roccat, das steht für Glaubwürdigkeit und Authentizität eines jungen Teams. „Wir sind alle selber Gamer und machen nur Produkte, hinter denen wir stehen.“ Neuheiten kommen erst auf den Markt, wenn sie in internen Wettbewerben das äußerst anspruchsvolle und kritische Entwicklungsteam für sich gewonnen haben.

René Korte setzte zudem von Anfang an auf einen konsequenten Markenaufbau und eine eigenständige Ästhetik. Kreative Aktionen im Netz, die Bedienung sämtlicher Social-Media-Kanäle, die Zusammenarbeit mit prominenten Bloggern und YouTube-Größen halten Roccat in der Szene immer im Gespräch. Manche Fans lassen sich sogar das Roccat-Logo tätowieren. Am wichtigsten für den Erfolg ist das hochklassige, hauseigene Spielerteam. Die Profigamer treten für Roccat auf internationalen Turnieren an und locken damit weltweit oft mehr als eine halbe Million Zuschauer vor die Bildschirme. Jetzt will Korte mit einem ganz anderen Produkt ein neues Spiel beginnen – Details sind streng geheim...! 

Roccat GmbH

Tom Loske
T (040) 3 09 94 95-238

tom.loske@roccat.org
www.roccat.org

Für den großen Erfolg auf einem heiß umkämpften Markt wurde Roccat in der Kategorie Aufsteiger des Deutschen Gründerpreises 2016 nominiert. „Das ist eine tolle Anerkennung für das gesamte Team“, sagt René Korte. „Ich hoffe, die Berichterstattung wird Vorurteile abbauen und das Thema Gaming in der Öffentlichkeit und für Investoren zugänglicher machen. Weil man nicht jeden Fehler selber machen muss, freue ich mich auch auf Tipps von Porsche Consulting.“