Hoch hinaus

JUMP House Holding GmbH, Nominiert für den Deutschen Gründerpreis 2017 in der Kategorie StartUp

Eine ganze Halle voller Trampoline – da springen große und kleine Kunden genauso begeistert auf wie die Experten des Deutschen Gründerpreises. Sie lobten den weit überdurchschnittlichen Erfolg dieses einzigartigen Freizeitangebots sowie die 470 geschaffenen Arbeitsplätze und nominierten JUMP House für den Deutschen Gründerpreis 2017 in der Kategorie StartUp.

Das Unternehmen im Überblick

Gründungsjahr 2014
Die Gründer Christoph Ahmadi, Till Walz
Startkapital über 1,5 Mio. Euro
Umsatz 2016 „mehrere Millionen Euro“
Mitarbeiter 470

Auf bis zu 40 Metern Länge von Trampolin zu Trampolin hüpfen, springend Basketball oder Völkerball spielen oder wie Actionhelden die Wand entlang laufen – im JUMP House findet jeder sein Lieblingstrampolin. „Man sieht nur lachende Gesichter“, so die Erfahrung der beiden Gründer Till Walz (43) und Christoph Ahmadi (43). Strahlende Gesichter gab es auch bei der Auswahljury des Deutschen Gründerpreises, die dem innovativen Start-up aufgrund seiner breiten Zielgruppe ein enormes Potenzial bescheinigte. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene haben nämlich viel Spaß an dem gesunden Sport, der Kraft, Ausdauer und Gleichgewichtsgefühl trainiert. „Unsere ältesten Kunden sind über 70.“

Wir kennen uns seit über 30 Jahren, vertrauen uns blind und wissen, dass wir gut zusammenarbeiten können.

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Die Idee entstand durch Zufall auf einer Geschäftsreise in den USA, wo solche Trampolinparks schon länger sehr erfolgreich sind. Damals waren die beiden Schulfreunde bei demselben Fernsehsender im Bereich Familien- und Kinderunterhaltung angestellt, ein eigenes Unternehmen kaum mehr als ein vager Wunsch. Danach trennten sich ihre beruflichen Wege. Christoph Ahmadi arbeitete im Management einer Kinokette, Till Walz baute ein anderes Start-up auf. Erst Jahre später kam das Thema im Sommer 2013 beim gemeinsamen Grillen wieder auf den Tisch, und jetzt passte es. „Wir kennen uns seit über 30 Jahren, vertrauen uns blind und wissen, dass wir gut zusammenarbeiten können.“ Den studierten Betriebswirten war aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung im Entertainment-Bereich völlig klar, dass ein solches Projekt extrem gut geplant und sehr vorsichtig kalkuliert werden muss. „Dinge, die in den USA funktionieren, funktionieren in Deutschland nicht unbedingt.“ Monatelang feilten die Freunde am Konzept, sichteten stundenlang Videos, flogen zur Recherche mehrmals nach Amerika. „Mit unserem Business Plan könnten wir die Wohnung tapezieren.“ Die intensive Vorarbeit hat sich gelohnt. Im Juni 2014 überzeugte das JUMP House-Konzept zwei weitere Gesellschafter von dem über 1,5 Millionen teuren Investment, im Dezember 2014 eröffnete in Hamburg der erste multidisziplinäre Trampolinpark Deutschlands. Die Auswahljury des Deutschen Gründerpreises war beeindruckt, wie professionell und schnell die Hamburger das Unternehmen seitdem aufgebaut und über 470 Arbeitsplätze geschaffen haben. Schon jetzt gibt es JUMP House an fünf Standorten, zwei weitere sollen noch in diesem Jahr folgen. Danach sollen jährlich vier bis fünf neue Parks entstehen. „Wir sind wesentlich erfolgreicher als geplant“, sagt Till Walz. Das liegt nicht nur an der originellen Idee, sondern auch an den besonders netten, kompetenten Mitarbeitern, die sich um Service, Sauberkeit und Sicherheit kümmern. Kindergeburtstage und andere Events, eine entspannte Atmosphäre, gastronomische Angebote und ein moderater Eintritt sorgen dafür, dass der Gast gerne wiederkommt. „Wir machen permanent Kundenbefragungen und reagieren sofort auf Probleme.“ Und natürlich optimieren die Gründer ihr Angebot immer weiter und entwickeln ständig neue Attraktionen wie zuletzt den witzigen Hindernisparcours Ninja Box.

JUMP House Holding GmbH

Isabel Albrecht
T (040) 22 86 60 33 39

isabel.albrecht@jumphouse.de 
www.jumphouse.de

Freudensprünge ganz ohne Trampolin machten die beiden Freunde, als sie von der Nominierung für den Deutschen Gründerpreis 2017 in der Kategorie StartUp erfahren haben. „Das ist eine ganz große Ehre und eine tolle Würdigung unserer Mitarbeiter“, findet Till Walz. Christoph Ahmadi ergänzt: „Wir freuen uns vor allem auf die zusätzliche Aufmerksamkeit bei potentiellen Geschäftspartnern und auf die Beratung durch Porsche. Das hilft uns, unsere Prozesse zu hinterfragen, denn wir wollen natürlich immer weiter dazulernen.“