Projektmanagement 4.0

collaboration Factory AG, München: Nominiert für den Deutschen Gründerpreis 2019 in der Kategorie Aufsteiger

Die „atmende“ Software von collaboration Factory bietet völlig neue, extrem flexible Möglichkeiten, hochkomplexe Projekte zu managen. Das innovative Geschäftsmodell und der große Erfolg überzeugte die Experten der Auswahljury des Deutschen Gründerpreises, die das Münchner Unternehmen in der Kategorie Aufsteiger 2019 nominierten.

Das Unternehmen im Überblick

Gründungsjahr 2014
Die Gründer Dr. Rupert Stuffer
Startkapital „ein hoher sechsstelliger Betrag“
Umsatz 2018 10 Mio. Euro
Mitarbeiter 68

In Projekten der arbeitsteiligen Industrie 4.0 arbeiten oft hunderte oder gar tausende Mitarbeiter an verschiedenen Standorten zeitgleich an unterschiedlichen Aufgaben, die am Ende trotzdem ein stimmiges Ganzes ergeben müssen. „Die gängigen Projektmanagement-Tools genügen den heutigen Anforderungen nicht mehr“, sagt collaboration Factory-Gründer Dr. Rupert Stuffer. Schon in seiner Doktorarbeit hatte sich der Ingenieur mit dem Thema beschäftigt, führte danach mehr als 20 Jahre lang ein erfolgreiches Unternehmen für Projektmanagement-Software. „Mir wurde immer klarer, dass eine zeitgemäße Lösung radikal anders konzipiert werden muss als alle bisherigen Ansätze.“ Er sah „eine Riesenchance, etwas ganz Neues zu entwickeln, was aber in den bestehenden Strukturen nicht möglich war“. Schrittweise stieg er aus seinem Unternehmen aus und startete mit einem kleinen Team neu durch. Diese „unternehmerische Freiheit ohne Kompromisse“ finanzierte er anfangs selbst, später stiegen befreundete Unternehmer mit ein.

„Die Software lebt und verändert sich zusammen mit dem Workflow in den einzelnen Projekten“

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Innerhalb von rund 18 Monaten entwickelte collaboration Factory die bislang einzigartige Plattform cplace. Sie ermöglicht sowohl klassisches als auch agiles Projektmanagement und schafft die Balance zwischen der notwendigen zentralen Steuerung einerseits und der Freiheit von selbstorganisierten dezentralen Einheiten andererseits. Anwender ohne Programmierkenntnisse können eine Art Baukastensystem aus sofort einsatzfähigen Software-Modulen nutzen. Kunden können aber auch Eigenentwicklungen ihrer IT integrieren. Außerdem kann man alles miteinander vernetzen und Kunden, Lieferanten oder Kooperationspartner in das eigene Projektmanagement einbinden. So ermöglicht cplace vollkommen individuelle Lösungen, die hochflexibel an unterschiedliche Arbeits- und Führungsstile angepasst werden können. „Die Software lebt und verändert sich zusammen mit dem Workflow in den einzelnen Projekten“, erklärt Stuffer. Das eigentliche Erfolgsgeheimnis von collaboration Factory ist aber der Community-Gedanke: Mitarbeiter, Kunden und Partner arbeiten gemeinsam an Lösungen und entwickeln die Software ständig weiter. In einem so genannten Shared Source Geschäftsmodell können viele Entwicklungen der cplace-Community von allen Kunden und Partnern genutzt werden. „Dadurch erreichen wir eine extrem hohe Qualität und eine wesentlich höhere Dynamik als andere Unternehmen unserer Größe.“

collaboration Factory AG

Andrea Kern
T(089) 809 133 230

andrea.kern@collaboration-factory.de
www.collaboration-factory.de

Trotz des hervorragenden Produkts, langjähriger Expertise, bester Kontakte und begeisterten Testern musste Dr. Rupert Stuffer anfangs viel Überzeugungsarbeit leisten. „Kein Großkonzern kauft Software von einem Start-up, das ist einfach zu riskant.“ Der erfahrene Unternehmer reduzierte die Risiken durch Kooperationen mit größeren Partnern und „irgendwann hat sich der erste getraut.“ Nur fünf Jahre nach dem Start nutzen fast alle deutschen Automobilhersteller cplace, die 68 Mitarbeiter erwirtschafteten im letzten Jahr rund 10 Millionen Euro Umsatz, Tendenz stark steigend. „Jetzt wollen wir uns weiterentwickeln und natürlich wachsen“, erklärt der 55-Jährige. Dabei wird die Nominierung für den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger 2019 den Münchnern sicher helfen. Die namhaft besetzte Auswahljury lobte die „langjährige Markterfahrung des Gründers“, die „sehr gute Marktposition“ und das „äußerst dynamische Wachstum“ von collaboration Factory. Außerdem punkteten die „klaren Vorteile der Software“, die eine „Innovationslücke geschlossen“ hat. „Die Nominierung für den Deutschen Gründerpreis ist ein wunderschönes Kompliment“, findet Dr. Rupert Stuffer. „Ich bin gespannt auf das große Gründerpreis-Netzwerk und hoffe auf interessante neue Kontakte.“