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Bayern beim Deutschen Gründerpreises besonders erfolgreich

  • Mit Abstand: Unternehmen aus dem Freistaat führen Länderranking an
  • StartUps: Baden-Württemberg und Niedersachsen dicht auf den Fersen
  • Ausgewogeneres Bild in der Kategorie Aufsteiger

Bayern führt das inoffizielle Länderranking beim Deutschen Gründerpreis, der bedeutendsten Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland, an. Bereits elf Mal nahmen Unternehmen aus dem Freistaat die begehrte Trophäe als StartUps oder Aufsteiger mit nach Hause. Am 03. Juli entscheidet sich im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin, ob sich diese Erfolgsstory 2019 fortschreibt. Bislang sind in der Kategorie StartUp Baden-Württemberg und Niedersachsen dem Freistaat dicht auf den Fersen. Bei den Aufsteigern folgt auf Bayern der Ostdeutsche Sparkassenverband, den inoffiziellen dritten Platz teilen sich Unternehmen aus den Gebieten des Hanseatischen und Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands sowie des Sparkassenverbands Baden-Württemberg. Die Sparkassen sind gemeinsam mit stern, ZDF und Porsche Initiatoren des Deutschen Gründerpreises, der in diesem Jahr bereits zum 18. Mal verliehen wird. Für den diesjährigen Preis nominiert sind Unternehmen aus Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg und dem Rheinland.

Unternehmen aus Bayern waren, seit der Deutschen Gründerpreis 2002 erstmals vergeben wurde, besonders häufig Preisträger: vier Mal in der Kategorie StartUp, gar fünf Mal bei den Aufsteigern. Unter den StartUps sind Innovatoren wie die Bora-Lüftungstechnik GmbH aus Raubling, die Kochfelder und Dunstabzüge herstellt, die den Dunst an der Kochfläche absaugen (2010), aber auch besonders erfolgreiche Aufsteiger wie hotels.de aus Nürnberg, einer der führenden Online-Hotel-Reservierungsservices (2006) und mymuesli aus Passau, das Onlineportal für individuellen Bio-Müsli-Frühstücksmix - inzwischen in sechs europäischen Ländern (2013).

In der Kategorie StartUp teilen sich Baden-Württemberg und Niedersachsen den zweiten Platz mit jeweils drei Preisträgern. Im vergangenen Jahr etwa ging der Deutsche Gründerpreis an Ineratec aus Karlsruhe, die gigantische chemische Anlagen auf Miniaturformat schrumpfen. 2013 etwa erhielt die Innoven GmbH aus Bremerhaven den Deutschen Gründerpreis für ihre innovativen Entwicklungen im Bereich der erneuerbaren und maritimen Technologien.

2018 ging der Deutsche Gründerpreis für Aufsteiger nach Ostdeutschland an die TESVOLT GmbH aus der Lutherstadt Wittenberg, die intelligente Stromspeicher, und damit einen wichtigen Baustein für die Energiewende entwickelt haben. Insgesamt ging der Deutsche Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger bereits drei Mal an Unternehmen aus dem Gebiet des Ostdeutschen Sparkassenverbands. Den inoffiziellen dritten Platz in dieser Kategorie teilen sie Unternehmen aus den Gebieten des Hanseatischen und des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes sowie aus Baden-Württemberg mit jeweils zwei Preisträgern.

Bei den Finalisten in diesem Jahr haben rein statistisch erneut Unternehmen aus Bayern, aber auch aus dem Gebiet des Hanseatischen Sparkassen- und Giroverbands die besten Chancen auf die Preisträgerschaft: Mit der collaboration Factory und der GBS Bionic Systems kommen jeweils zwei Finalisten aus dem Freistaat und mit Ramp 106/OMR und Cargonexx ebenfalls zwei aus Hamburg. Die Finalisten in der Kategorie StartUp, ein- bis maximal dreijährige Unternehmen, die ihre Geschäftsidee besonders erfolgreich am Markt etabliert haben, sind:

  • Cargonexx GmbH aus Hamburg: Optimal ausgelastete Lkw statt unnötiger Leerfahrten, die die Autobahnen verstopfen und die Luft verpesten, das ist das Ziel von Cargonexx. Auf deren Internet-Plattform melden Unternehmen, welche Fracht sie wohin transportieren wollen und Speditionen sehen, wo gerade Lkw frei sind. Ein „lernender“ Algorithmus berechnet blitzschnell und vollautomatisch die optimale Verteilung der Ladungen auf die verschiedenen Transportfirmen.
  • GBS German Bionic Systems GmbH aus Augsburg: Die Exoskelette von German Bionic Systems unterstützen den Rücken beim Heben schwerer Lasten und beugen so Berufskrankheiten und Arbeitsunfällen vor. Das innovative Hightech-Produkt für die Industrie 4.0 sieht aus wie eine futuristische Rettungsweste. Sensoren registrieren, wenn sich der Träger nach vorne beugt um etwas anzuheben und schalten automatisch kleine Motoren zu, neutralisieren so bis zu 25 Kilogramm.
  • Swabian Instruments GmbH aus Schwieberdingen: Das Unternehmen gehört weltweit zu den innovativsten Unternehmen im Bereich der Quantentechnologie. Ihr „Time Tagger“ kann Signale mit einer Präzision von wenigen Picosekunden (Billionstel einer Sekunde) erfassen und in Echtzeit verarbeiten. Damit revolutionieren die Schwaben die digitale Messtechnik. Das nutzen beispielsweise internationale Eliteuniversitäten, bei denen Quantencomputer derzeit das Top-Forschungsthema sind.

In der Kategorie Aufsteiger werden Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben. Nominiert sind in diesem Jahr:

  • Boxine GmbH aus Düsseldorf: Eine völlig neue, kindgerechte Möglichkeit, Hörspiele und Musik zu hören – das sind die Tonies von Boxine. Das Abspielgerät ist ein kuscheliger, weich gepolsterter Würfel, den das Kind auch mit ins Bett nehmen kann. Die Inhalte sind nicht auf CDs gepresst, sondern in liebevoll gestalteten Spielfiguren versteckt. Das originelle Spielzeug löste in deutschen und europäischen Kinderzimmern geradezu einen Riesen-Hype aus.
  • collaboration Factory AG aus München: Die „atmende“ Software von collaboration Factory bietet völlig neue, extrem flexible Möglichkeiten, hochkomplexe Projekte zu managen. Die einzigartige Plattform „cplace“ ermöglicht sowohl klassisches als auch agiles Projektmanagement, schafft die Balance zwischen zentraler Steuerung und dezentralen Einheiten. Anwender ohne Programmierkenntnisse können eine Art Baukastensystem aus sofort einsatzfähigen Software-Modulen nutzen.
  • Ramp 106 GmbH/OMR aus Hamburg: OMR steht für ein neuartiges, digitales Medienunternehmen. Der jährliche internationale Branchentreff „OMR Festival“ lockt über 50.000 Besucher nach Hamburg. Das Portal omr.com mit fundierten Fachbeiträgen rund um das Thema digitales Marketing und einer Jobbörse gehört jeden Monat für eine Million Menschen zur Pflichtlektüre. Seminare und Podcasts liefern umfangreiche Hintergrundinformationen und Unterhaltung.

Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die rund 300 Experten des Deutschen Gründerpreises. Sie stammen aus renommierten Unternehmen, Technologiezentren, Ministerien, Gründungsinitiativen und der Sparkassen-Finanzgruppe. Die Experten verfügen über jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen und sehr gute Branchenkenntnisse.

Ausführliche Unternehmensporträts der diesjährigen Finalisten im Internet:
www.deutscher-gruenderpreis.de/preistraeger/2019/

Fotos der diesjährigen Finalisten des Deutschen Gründerpreises sind zu finden unter:
www.deutscher-gruenderpreis.de/presse/downloads

Aktuelle Informationen und Fotos gibt es auch jederzeit auf: www.facebook.com/DGP.DeutscherGruenderpreis

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