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Intima - Kategorie 2025 Schüler:innen Intima – digitale Verhütungsaufklärung neu gedacht

Sie begeistern sich für die Themen Innovation, Energie und Nachhaltigkeit: alle Top-Ten-Teams des Deutschen Gründerpreises für Schüler:innen haben gezeigt, dass sie in ihren fiktiven Start-ups die Herausforderungen der Zukunft angehen wollen. Eine besonders überzeugende Geschäftsidee hat dabei das Team „Intima“ von den Beruflichen Schulen Eschwege in ihrem Live-Pitch beim gestrigen Bundesfinale präsentiert. Die vier Schüler entwickelten eine App zur Aufklärung über das Thema Verhütung. Dafür wurden sie mit dem ersten Platz ausgezeichnet.


Die Gründer:innen-Jury lobte das Auftreten des Teams „Intima“ von den Beruflichen Schulen Eschwege. Ihr Live-Pitch überzeugte mit „einer tollen Lösung für ein Tabu-Thema“, so die Jury. Die Jugendlichen entwickelten für ihr fiktives Start-up das Konzept für eine App, die einen sicheren und anonymen Raum für junge Menschen schafft, in dem sie auf verständliche, interaktive und hürdenlose Weise Antworten auf Fragen rund um Verhütung, Konsens, sexuell übertragbare Infektionen und Körperwissen finden. Das Team wurde von der Sparkasse Werra-Meißner betreut.

Die Plätze zwei und drei gingen nach Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Platz zwei belegte das Team „LumenVita“ vom Hans-Furler-Gymnasium in Oberkirch mit ihrem Projekt für biologische Straßenlaternen, die mit leuchtenden Pflanzen betrieben werden. Der dritte Platz ging an das Team „Better Plastic“ vom Städtischen Gymnasium Wermelskirchen für ihre Idee biologisch abbaubarer Verpackungen aus innovativen Materialien wie Algen und Pilzmyzel. Zudem wurden beim Bundesfinale auch die „Lehrkraft des Jahres“ und die „Sparkasse des Jahres“ ausgezeichnet.

In diesem Jahr fand das Bundesfinale erstmals in Frankfurt am Main im Städel Museum statt und wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausgerichtet. Die FAZ ist seit diesem Jahr Partner des Deutschen Gründerpreises. Eine Gründer:innen-Jury bewertete die Live-Pitches der Top Ten. Durch den Abend führte Volker Groß. Der von den Partnern Sparkassen, ZDF, Porsche und Frankfurter Allgemeine Zeitung initiierte Deutsche Gründerpreis für Schüler:innen wird jährlich seit 1999 vergeben.

Auf dem Weg zum Start-up: Bundesweit nahmen rund 3.200 Schüler:innen in 770 Teams an der Spielrunde 2025 teil. Von Januar bis Mai bearbeiteten sie insgesamt neun typische Aufgaben, die Start-ups bewältigen müssen: Die Schüler:innen führten etwa Marktanalysen durch, definierten Zielgruppen und entwickelten Marketingstrategien. Module wie „Finanzplanung“, „unternehmerisches Mindset“ und „Management Summary“ gaben den Schüler:innen die Möglichkeit, die Methoden der Start-up-Welt an einer eigenen Idee zu erproben.

In dieser Spielrunde schafften es fünf Teams aus NRW, drei Teams aus Baden-Württemberg und jeweils ein Team aus Hessen und Schleswig-Holstein in die Top Ten des DGPS

Die Firma
Intima
Die Gründer Paul Jakob Strassner, Milan Fokken, Felix Rexrodt und Lorenz Hirsch

Preise: Die Gewinner:innen des Deutschen Gründerpreises für Schüler:innen fahren zur Verleihung des Deutschen Gründerpreises in das ZDF-Hauptstadtstudio nach Berlin und werden in der Kategorie „Schüler:innen“ ausgezeichnet. Die zehn bestplatzierten Teams gewinnen die Teilnahme an der Gründerpreis Experience: ein mehrtägiger Hackathon, bei dem an konkreten aktuellen Herausforderungen von und mit existierenden Start-ups gearbeitet wird.

Team:
Paul Jakob Strassner, Milan Fokken, Felix Rexrodt und Lorenz Hirsch

Schule:
Berufliche Schulen Eschwege

Lehrkraft:
Imke Carl

Sparkasse:
Sparkasse Werra-Meißner

2025 Deutscher Gründerpreis – Schüler:innen

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